Energiespar-Tipps

Ein Produkt von Wien Energie Vertrieb GmbH & CO KG

Energie sparen in den eigenen vier Wänden und sich gleichzeitig pudelwohl fühlen? Mit unseren wirksamen Tipps ist das möglich. Hier finden Sie die wichtigsten Hinweise und Kniffe, die Sie ganz einfach in Ihrem Alltag umsetzen können. Hier finden Sie Energiespartipps zu Kochen und Backen, Kühlen, Heizen, Wäsche waschen und trocknen, Beleuchtung, Warmwasser, Kühl-und Gefrierschrank sowie Unterhaltungselektronik.

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Energiespartipps Kochen und Backen

Das A und O beim Erhitzen von Flüssigkeiten sind passende Deckel. Nur so kann die erzeugte Wärme ihr volles Potenzial entfalten und Sie sparen auf lange Sicht jede Menge Energie. Qualitativ hochwertiges Kochgeschirr mit dem passenden Deckel benötigt nämlich nur ein Fünftel der Energie, die ohne Deckel benötigt werden würde.

Weiters spielt die richtige Größe der Herdplatte eine Rolle. Stellen Sie einen zu kleinen Topf auf eine große Herdplatte, geht rund um den Topf jede Menge Energie verloren, da die ungenutzte Fläche der Platte trotzdem aufheizt. Deshalb gilt: kleine Töpfe auf kleine Herdplatten und die großen Platten nur dann verwenden, wenn auch das Kochgeschirr groß genug ist.

  1. Restwärme nutzen

    Ein absoluter Geheimtipp ist die Restwärme. Sie können Backofen und Herdplatten schon vor offiziellem Ende der Koch- oder Backzeit abstellen und Restwärme nutzen, um die Gerichte fertig zu garen.

  2. Um- bzw. Heißluft nutzen

    Beim Backen setzen Sie am besten auf Um- bzw. Heißluft. Hier liegt die benötigte Temperatur meist niedriger als bei Ober- und Unterhitze. Auch die Aufheizzeit ist geringer oder entfällt völlig.

  3. Weniger Wasser verwenden

    Verwenden Sie nur so viel Wasser, wie Sie tatsächlich benötigen. Weniger Wasser im Topf spart wertvolle Energie.

  4. Induktionsherde

    Denken Sie über eine Neuanschaffung nach, sind Induktionsherde zu empfehlen. Diese arbeiten ohne Umwege und somit effizienter als herkömmliche Elektro- oder Gasherde.

  5. Wasser im Wasserkocher erwärmen

    Ein oft gehörter Tipp hält dem Energiesparcheck allerdings nicht stand. Das Aufkochen von Wasser im Wasserkocher, um es später zum Kochen im Topf weiterzuverwenden, ist meist nicht sparsamer, als es gleich im Topf zu kochen.

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Energiespartipps fürs Kühlen

Bevor Sie in eine Klimaanlage investieren, sollten Sie organisatorische und bauliche Maßnahmen ergreifen, um Anschaffungs- und Betriebskosten zu sparen. Erst wenn diese nicht greifen, empfehlen wir die Installation eines Klimageräts.

  1. Große Elektrogeräte vermeiden

    Versuchen Sie, Wärmequellen wie große Elektrogeräte aufzuspüren und zu beseitigen. Ein Plasmafernseher kann beispielsweise genug Wärme erzeugen, um einen 30 m2 großen Wohnraum wohlig zu heizen.

  2. Fenster schließen & Querlüften

    Im Sommer empfiehlt es sich, tagsüber bei direkter Sonneneinstrahlung die Fenster geschlossen zu halten, um die Wärme nicht hereinzulassen. Öffnen Sie diese erst, wenn die Sonne untergegangen ist und die Temperaturen sinken. Dann sollten Sie besonders aufs Querlüften setzen und über Nacht für angenehmen Durchzug sorgen. Beim Querlüften werden alle gegenüberliegenden Fenster aufgemacht um einen Luftzug zu erzeugen.

  3. Außenjalousien oder Rolläden

    An baulichen Maßnahmen, sofern diese möglich sind, empfehlen wir die Installation von Außenjalousien oder Rollläden. Wenn diese in den heißen Sommermonaten zur Verdunkelung eingesetzt werden, kann die Temperatur nicht selten soweit gesenkt werden, dass die Installation eines Klimageräts überflüssig wird.

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Energiespartipps fürs Heizen

Heizen macht durchschnittlich mehr als 70 Prozent der Energiekosten im Haushalt aus. Eine Reduktion der Heiztemperatur um nur 1 °C kann bis zu 6 Prozent Heizkosten sparen.

In den meisten Wohnräumen ist es im Winter wärmer als notwendig. Testen Sie selbst ohne Thermometer, welche Temperatur Sie als angenehm empfinden. Üblicherweise liegt dieser Wert unter dem bisherigen und eine Reduktion der Heiztemperatur um nur 1 °C kann bis zu 6 % Heizkosten sparen.

Dos and Dont's beim Heizen
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Energiesparen beim Wäsche waschen und trocknen

Grundsätzlich ist es am energieeffizientesten die Wäsche auf einer Wäscheleine in der Sonne trocknen zu lassen. Besteht diese Möglichkeit nicht, kann die Wäsche auch in der Wohnung aufgehängt werden. Kombinierte Waschtrockner sind zwar praktische Geräte, können jedoch einen hohen Energieaufwand mit sich bringen.

  1. Sonnentrocknen

    Ist die Kleidung nicht stark verschmutzt, reicht es meist aus, sie mit 30 bis 40 °C zu waschen. Das spart nicht nur Energie, sondern schont auch die Materialien. Achten Sie immer auf die Herstellerangaben am Pflegeetikett.

  2. Waschmaschine ganz auffüllen

    Füllen Sie die Trommel der Waschmaschine oder des Trockners immer so voll wie möglich. Wird schmutzige Wäsche nicht direkt wieder benötigt, lohnt es sich zu warten, bis eine volle Ladung zusammengekommen ist.

  3. Schleuderzahl beachten

    Eine hohe Schleuderzahl nach dem Waschen reduziert den Energieaufwand des Trockners erheblich. Schleudern Sie ihre Wäsche also so stark wie möglich, um hohe Restfeuchte im Trockner zu vermeiden.

  4. Wäschetrockner

    Beim Waschtrockner kann immer nur eine halbe Waschmaschinenfüllung auf einmal getrocknet werden. Das hat mehr Zeit und Energie als bei Einzelgeräten zur Folge. Berechnen Sie vor der Anschaffung also genau, ob sich ein kombiniertes Gerät energietechnisch lohnt. Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse und die Verbrauchswerte. Das Wichtigste zusammengefasst:

    • Wärmepumpentrockner sind energieeffizienter als Kondenstrockner.
    • Wäschetrockner haben noch die alten Energielabels. Sie verbrauchen daher mit der Energieeffizienzklasse A+++ aktuell am wenigsten Energie.
    • Wählen Sie für die Wäsche geeignete Trockenprogramme. Sensorgesteuerte Programme sind energiesparender als zeitgesteuerte.

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Energiespar-Tipps für Beleuchtung

Warum Sie unbedingt zu LEDs greifen sollten? Der Hauptgrund ist ihr Energieverbrauch, denn dieser liegt bei den modernen Lichtquellen deutlich unter jenem herkömmlicher Glühbirnen. LEDs verbrauchen nur rund ein Fünftel der Energie einer Glühlampe und ihre Lebensdauer ist bis zu 50 mal so hoch, was ihre Preis-Leistungs-Effizienz zusätzlich verbessert. Sie werden auch weniger heiß und geben nicht so viel Wärme an ihre Umgebung ab. Das ist besonders im Sommer positiv.

Tipp: Achten Sie aber bei der Auswahl Ihrer LED-Lampen auf die Angaben auf der Verpackung. Wir empfehlen: 800 Lumen, das entspricht einer 60 Watt Glühbirne.

  1. Schaltbare Steckerleisten verwenden

    Testen Sie bei Tischlampen, ob der Sockel auch nach dem Ausschalten noch warm bleibt. Ist dem so, wird auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht, was die Kosten in die Höhe treibt. Als Alternative kann eine schaltbare Steckerleiste verwendet werden, die die Stromzufuhr zwischen Lampe und Steckdose unterbricht.

  2. Licht ausschalten

    Beleuchten Sie einzelne Raumteile gezielt und unabhängig voneinander. So können Sie immer genau dort das Licht einschalten, wo es aktuell benötigt wird. Das senkt nicht nur die Stromkosten, sondern sorgt auch für weniger Wärmeentwicklung. Wichtig ist auch, das Licht immer auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird, um unnötigen Verbrauch zu vermeiden.

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Energiesparen beim Warmwasser

Warmwasser ist neben Heizwärme der größte Kostenfaktor.

Übrigens: Unterschiedliche Warmwassersysteme vereinen verschiedene Vorteile wie zum Beispiel platzsparende Anlagen. Informieren Sie sich nach Möglichkeit vorab, welche Variante die richtige für Ihre Ansprüche ist.

  1. Duschen vs. Vollbad

    Ein Vollbad benötigt durchschnittlich dreimal so viel Wasser wie eine 5-minütige Dusche. Reduzieren Sie eine volle Badewanne auf besondere Anlässe und steigen Sie in der täglichen Körperpflege auf das Wasser von oben um.

  2. Energiespar-Armaturen verwenden

    Mit einem speziellen Energiespar-Duschkopf oder Wasserhahn lässt sich Energie und Wasser einsparen. Sie reduzieren kaum merkbar die Durchflussmengen und sorgen für einen geringeren Wasser- und Energiebedarf. Bei der Anschaffung sind sie zwar etwas teurer, die Investition lohnt sich aber! Die Ersparnis liegt bei bis zu 100 Euro im Jahr.

    Funktionsweise Eco-Duschköpfe
  3. Thermostatarmaturen

    Wenn möglich nutzen Sie Einhandhebelmischer und Thermostatarmatur. Wird kaltes Wasser händisch mit warmem Wasser vermischt, erhöht sich der Verbrauch drastisch, da die Einstellung mehr Zeit benötigt.

    Tipp: Drehen Sie den Einhandhebelmischer beim Abdrehen auf kalt. So wird beim kurzen Betätigen nicht unnötig Warmwasser aufgeheizt.

     

  4. Wasser abdrehen und regelmäßig entkalken

    Der wohl einfachste Tipp. Lassen Sie das Wasser beim Zähne putzen oder Rasieren nicht laufen, sondern drehen Sie den Wasserhahn einfach ab. Solche kleinen Maßnahmen summieren sich und am Ende des Tages haben Sie bares Geld gespart. Sorgen Sie dafür, dass Wasserhähne und Duschköpfe regelmäßig entkalkt werden. Verkalkte Brausen benötigen mehr Wasserdruck und erhöhen den Verbrauch.

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Mit Kühl- und Gefrierschrank Energie sparen

Ist Ihr Kühl- oder Gefriergerät nicht dicht, kann es auch nicht zuverlässig kühlen. Die Kälte entweicht und treibt die Betriebskosten in die Höhe. Um zu testen, ob die Dichtungen korrekt sitzen, klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Tür und Rahmen. Es darf sich nur schwer herausziehen lassen. Auch das regelmäßige Abtauen (ein- bis zweimal pro Jahr) ist wichtig, um den Stromverbrauch nachhaltig zu senken.

Tipp: Die richtige Temperatur spielt auch eine wichtige Rolle, denn jedes Grad kälter braucht mehr Strom und kostet extra. Die empfohlene Temperatur für den Kühlschrank liegt zwischen +4 °C und +6 °C, beim Gefriergerät sind -18 °C optimal.

  1. Energieeffizienzklasse

    Beim Kauf von neuen Geräten sollten Sie unbedingt auf die Energieeffizienzklasse am EU-Label achten. Die Standards im Ampelsystem liefern eine praktische Orientierung, doch das selbstständige Vergleichen mehrerer Geräte lohnt sich trotzdem.

  2. Altgeräte nicht als Zweitgeräte nutzen

    Ein altes Kühlgerät als Party-Kühlschrank im Keller aufzustellen, mag im ersten Moment Geld sparen, weil keine Neuanschaffung vorgenommen werden muss. Auf lange Sicht kann ein Kühlschrank mit Elektronik, die nicht mehr ganz up-to-date ist, zu stark erhöhtem Stromverbrauch führen. Investieren Sie besser in ein günstigeres Neugerät.

  3. Lebensmittel richtig lagern

    Ordnung im Kühlschrank sorgt dafür, dass die Tür des Kühlgeräts nicht unnötig lange offen steht und wertvolle Energie verbraucht wird. Darüber hinaus sollten warme Lebensmittel vor dem Aufenthalt im Kühlschrank erst auf Raumtemperatur abkühlen und in geeignete Behälter umgefüllt werden. Die richtige Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank kann zusätzlich Energie sparen.

  4. Gefriertruhe statt Gefrierschrank

    Wer sich gerade ein neues Tiefkühl-Gerät anschaffen will und den Platz dazu hat, sollte zu einer Gefriertruhe greifen. Beim Aufmachen entweicht weniger Kälte als bei einem Gefrierschrank. So verbraucht sie automatisch weniger Strom, um die Kühltemperatur nach dem Öffnen wieder anzupassen.

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Stromfresser in der Unterhaltungselektronik finden

Besonders bei TV-Geräten ist es wichtig, Produkte zu vergleichen und auf das Energielabel zu achten. Mit steigender Bildschirmgröße wächst auch der Energieverbrauch. Neue Geräte verbrauchen in der Regel trotzdem weniger Strom als ihre älteren Pendants

  1. Schaltbare Steckerleisten verwenden

    Drehen Sie unnötigen Stromverbrauchern im Homeoffice und Wohnzimmer den Saft ab und verringern Sie vor allem die Betriebszeit Ihres PCs. Eine schaltbare Steckerleiste kappt gleich für mehrere Geräte auf einmal den Strom und sorgt mit nur einem Handgriff für eine kleinere Stromrechnung. Auch der Arbeitslaptop oder -PC muss nach Feierabend nicht mehr im Standby-Modus bleiben, sondern darf komplett heruntergefahren werden.

  2. Energieberatung vereinbaren

    Im Haushalt ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, mit nur kleinen Veränderungen Großes zu bewirken. Weniger Stromverbrauch ist für uns alle gut und entlastet Geldbörse und Umwelt.

    Wünschen Sie eine individuelle Energieberatung um Ihren Stromverbrauch zu senken? Dann vereinbaren Sie gleich einen Termin.

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