Energiesparen beim Geschirrspüler – Tipps & Tricks für die effiziente Nutzung

In der Küche gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Energiesparen. Neben dem Kochen und dem Kühlschrank ist auch der Geschirrspüler ein großer Energieverbraucher im Haushalt. Hier gibt’s unsere Energiespartipps für den Geschirrspüler!
Aktualisiert am: 26.01.2023
Lächelnder Mann lädt Wäsche in eine Frontlader-Waschmaschine.

Verwenden Sie beim Geschirrspüler und der Waschmaschine das ECO-Programm?

  1. 1

    ECO-Programm auswählen

    Bei den meisten Geschirrspülern gibt es ein ECO- oder Umweltprogramm. Mit dieser Einstellung wird sparsamer gereinigt als bei den anderen Programmen. Dabei wird nämlich mit einer geringeren Temperatur gespült. Das schont das Geschirr und spart außerdem Strom und Wasser, denn das Wasser muss weniger stark aufgeheizt werden.

    Das ECO-Programm hat eine längere Laufzeit als andere Programme, aber durch das geringere Aufheizen des Wassers wird trotzdem Strom gespart. Auf die Sauberkeit hat die niedrigere Temperatur übrigens auch keine Auswirkungen. Um das Geschirr zu reinigen, reichen Temperaturen um die 30 Grad bereits aus. Wenn es also keinen Zeitdruck gibt, sollte das ECO-Programm ausgewählt werden!

  2. 2

    Einmal pro Monat das 65°C-Programm anstellen

    Das Geschirr sollte auf den Verschmutzungsgrad überprüft werden. Oft reicht auch schon ein Kurzprogramm – die Waschtemperatur muss nicht immer bei 65°C liegen. Trotzdem solltet ihr einmal im Monat einen Spülgang mit 65 °C wählen, um möglichen Fettablagerungen im Geschirrspüler vorzubeugen.

  3. 3

    Geschirrspüler voll beladen

    Ein voll beladener Geschirrspüler, in dem das Geschirr richtig eingeräumt ist, arbeitet viel effizienter als ein halbbeladener. Wie räumt man den Geschirrspüler am besten ein? Töpfe und andere große Teile kommen am besten in den Spülkorb, Teller immer parallel. So kommt das Wasser auch in die kleinen Zwischenräume, selbst wenn der Geschirrspüler voll ist. Kleineres Geschirr und Gläser mit wenig Umfang kommen oben in den Geschirrspüler.

  4. 4

    Geschirr nicht vorspülen

    Teller, Gläser und Co. müssen nicht abgespült werden, bevor ihr sie in den Geschirrspüler geräumt werden. Dadurch wird nur unnötig Wasser verbraucht. Es reicht vollkommen aus, Essensreste vor dem Einräumen zu entfernen. Der Geschirrspüler erledigt den Rest!

    Moderne Geschirrspüler (Energieklasse A+++) benötigen weniger als 1 kWh Strom und 10 Liter Wasser für einen Spülgang. Bei der Handwäsche wird hingegen ein Drittel mehr Energie und fünf- bis zehnmal so viel Wasser verbraucht.

  5. 5

    Regeneriersalz verwenden

    Für ein gutes Spülergebnis muss mit weichem, kalkarmem Wasser gespült werden. Hartes, kalkhaltiges Wasser kann dazu führen, dass der Geschirrspüler nicht effizient arbeitet und schneller kaputt wird. Außerdem können sich dadurch schneller Kalkablagerungen am Geschirr und im Geschirrspüler selbst bilden.

    Im Geschirrspüler gibt es deshalb eine Wasserenthärtungsanlage, die das einfließende Wasser mit Hilfe von Regeneriersalz enthärtet. Dieses Regeneriersalz muss regelmäßig nachgefüllt werden!

    Faustregel: Bei täglichem Einschalten des Geschirrspülers sollte einmal im Monat Salz hinzugeben werden. Allerdings zeigen moderne Geschirrspüler an, wenn das Regeneriersalz nachgefüllt werden muss. Alternativ können zum Entkalken auch Geschirrspültabs verwendet werden.

  6. 6

    Pflegehinweise einhalten

    In der Bedienungsanleitung steht, wie der Geschirrspüler gereinigt werden muss. Die richtige Reinigung der Dichtung und des Siebs hilft dabei, dass der Geschirrspüler effizient arbeitet und möglichst wenig Strom verbraucht.

    Im Sieb können sich zum Beispiel Essensreste sammeln, wodurch es verstopfen kann. Der Geschirrspüler muss dann mehr Energie und Zeit aufwenden, um das Wasser abzupumpen. Pro Spülgang wird also viel mehr Strom verbraucht, wenn der Geschirrspüler nicht richtig gepflegt wird.

  7. 7

    Warmwasseranschluss nutzen

    Geschirrspüler verbrauchen den meisten Strom zum Aufheizen des Spülwassers. Je größer der Unterschied zwischen der Temperatur des Leitungswassers, das in den Geschirrspüler fließt, und der Temperatur, die für den Spülgang benötigt wird, ist, desto mehr Strom verbraucht der Geschirrspüler auch zum Erhitzen.

    Wenn das einfließende Wasser schon warm ist, verbraucht der Geschirrspüler natürlich viel weniger Energie dafür. Hierfür kann überprüft werden, ob der Geschirrspüler auch an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden kann. Dadurch kann der Stromverbrauch des Geschirrspülers deutlich verringert werden!

  8. 8

    Aufs Energielabel achten

    Bei der Anschaffung eines neuen Geschirrspülers sollte auf das Energielabel geachtet werden. Dieses Label dient als Indikator für die Energieeffizienz des jeweiligen Modells und gibt Aufschluss über den Strom- und Wasserverbrauch während eines Spülgangs mit dem ECO- bzw. Spar-Programm.

Mit Geschirrspüler Energie sparen » So funktioniert's